• „Wir gestalten die Zukunft unserer Städte!“ – Teil 2: Abschlussbegegnung des ukrainisch-deutsch-russischen Jugendaustausches fand vom 15.-19. Oktober 2015 in Berlin statt

    by  • 30. Oktober 2015 • RNEI

    Der Besuch Berlins und seiner vielfältigen Seiten hat bei den Gästen aus der Ukraine und Russland einen intensiven Eindruck hinterlassen. Viele waren zum ersten Mal in Berlin oder sogar im Ausland. Die Woche bot dementsprechend viele Höhepunkte: das Kennenlernen von sozio-kulturellen Kiezprojekten, ein Blick in die Hausbesetzerszene, die Teilnahme am vom Senat in die Wege geleiteten Bürgerdialog „Alte Mitte – neue Liebe“ sowie die Führung und ein anschließendes Planspiel zur zukünftigen Gestaltung des Tempelhofer Feldes. Im Zusammenhang mit diesen Erlebnissen diskutierten die Teilnehmer_innen rege die Unterschiede der Beteiligungskultur in den jeweiligen Ländern, tauschten Beobachtungen und Fragen aus und versuchten, die unterschiedlichen Ansätze und Wege zu einem gemeinsamen Ziel zu ergründen. Im Ergebnis der Begegnungen in Charkiw und Berlin sammelten die jungen Erwachsenen aus Ukraine, Russland und Deutschland intensive Erfahrungen: Sie lernten engagierte Menschen und zivilgesellschaftliche Projekte in und außerhalb der Gruppe kennen, lernten über regionale Besonderheiten bei der Stadtentwicklung und die unterschiedlichen Formen gesellschaftlichen Engagements. Hierbei ergaben sich spannende Fragen bezüglich Partizipationsmöglichkeiten in den verschiedenen Gesellschaften. Damit sind wir unserem Ziel, den zivilgesellschaftlichen Dialog zwischen Russland, der Ukraine und Deutschland zu fördern, wieder etwas näher gekommen.

    Für die vielfältigen und beeindruckenden Vorträge, Führungen und Gespräche möchten wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken bei Tilman Heuser (Geschäftsführer von BUND-Berlin), Almuth Tharan (Projektleitung und stellvertretende Fachgebietsleitung im Fachgebiet Klimaschutz und Umweltbildung beim Unabhängigen Institut für Umweltfragen), Frau Schön (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt), Hanna Hermes für die Ausstellungsführung in Bethanien „Kämpfende Hütten: urbane Proteste in Berlin von 1872 bis heute“, Annika Hirsekorn (street art-Führung) und Carsten Joost (Führungen zu Mediaspree und Tempelhofer Feld).

    Der Austausch wird im Rahmen des DRA-Umwelt- und Klimaschutzprogramms|http://www.rnei.de von Judith Kiss und Julia Burkhart (DRA Berlin) sowie Alexandra Kokoreva (RNEI St. Petersburg|http://www.rnei.ru) organisiert und vom Programm „Meet up!“|https://www.facebook.com/meetup.evz der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft, dem Auswärtigen Amt, der Robert Bosch Stiftung sowie durch Brot für die Welt unterstützt.