• „Wir gestalten die Zukunft unserer Städte!“ – Erster Teil des ukrainisch-deutsch-russischen Austauschs vom 15.-20.9. in Charkiw und Kiew erfolgreich gestartet

    by  • 1. Oktober 2015 • RNEI

    Vom 15. bis 20. September 2015 trafen sich 30 junge Erwachsene aus Deutschland, Ukraine und Russland im spätsommerlichen Charkiw in der Ostukraine, um sich über Nachhaltigkeit und Partizipation auszutauschen. Es war der Auftakt zum RNEI-Austauschprojekt „Wir gestalten die Zukunft unserer Städte – Jugend, Partizipation und nachhaltige Stadtgestaltung in der Ukraine, Deutschland und Russland“, Gastgeber waren die DRA-Partnerorganisationen Urban Reforms sowie die Kyiv Cyclists‘ Assocation. Der Gegenbesuch findet vom 14. bis 20. Oktober auf Einladung des DRA in Berlin statt. Viele der zwischen 18 und 30 Jahre alten TeilnehmerInnen kamen in Charkiw zum ersten Mal mit den Themen nachhaltige Entwicklung urbaner Räume sowie Bürgerbeteiligung in Berührung, andere sind bereits in ihren Heimatregionen in sozio-kulturellen Initiativen engagiert.

    Sie alle wollten Menschen, Initiativen und regionale Spezifika aus den beteiligten Ländern kennenlernen, Inspirationen für das eigene Engagement erhalten und voneinander lernen. Zu den Höhepunkten des Programms gehörten die Teilnahme an einem Runden Tisch, an dem – vor der ukrainischen Kommunalwahl am 25. Oktober – Stadtvertreter, Bürgermeisterkandidaten, Fachleute und NGOs erstmals über Konzepte der nachhaltigen Verkehrsplanung in Charkiw diskutierten, aber auch das Kennenlernen der quirlig-dynamischen Stadt und ihrer zivilgesellschaftlichen Nachhaltigkeitsinitiativen. Dazu „entsandten“ die Gastgeber die TeilnehmerInnen an Hot-Spots der Stadt, wo sie urbane Situationen auf Nachhaltigkeit prüfen und mögliche Problemlösungen ausarbeiten sollten.

    Im Ergebnis der ersten Begegnung wurden viele intensive Erfahrungen gesammelt: die jungen Erwachsenen schlossen Bekanntschaft mit vielfältig engagierten Menschen und zivilgesellschaftlichen Projekten in und außerhalb der Gruppe, mit ukrainischen Besonderheiten bei der Stadtentwicklung und den spannenden Fragen bezüglich Partizipationsmöglichkeiten in den verschiedenen Gesellschaften. Einige Fragen sind jedoch noch unbeantwortet, und so haben wir uns für unser zweites Treffen in Berlin viel vorgenommen: Der Besuch mehrerer Berliner Partizipationsprojekte und Diskussionsrunden soll uns den Zusammenhang zwischen Bürgerbeteiligung, Demokratie und Frieden sowie einer nachhaltigen Entwicklung städtischer Räume weiter erschließen.

    Das Projekt wird gefördert im Programm „MEET UP! Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnungen“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ). Diese Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ dar. Für inhaltliche Aussagen trägt der Autor die Verantwortung.

    Mehr Informationen und Fotos folgen in Kürze auf der RNEI-Website.

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